
Phase 1: Sensibilisierung
Die erste Phase des Berufsorientierungsprogramms beginnt in Klasse 10 und trägt die Überschrift "Sensibilisierung". Neben der Bearbeitung des Themas Bewerbung im Deutschunterricht kommen die Schüler über Besuche beim Berufsinformationszentrum, ein freiwilliges Berufspraktikum und ein Bewerbungstraining der Sparkasse Holstein mit dem Thema Beruf und Arbeitswelt erstmals in Berührung.
Phase 2: Selbstanalyse
Im Anschluss folgt die zweite Phase der "Selbstanalyse". Die Schüler der Jahrgangsstufe 11 legen zunächst den Berufswahlpass an und absolvieren dann den geva Eignungstest Berufswahl, der durch zwei Sitzungen intensiv vor- und nachbereitet wird. Mit dem eigenen Stärken- und Interessenprofil in der Hand besuchen die Schüler die Berufsmesse Nordjob in Lübeck, wo sie individuell passende Gespräche mit ausgewählten Fachexperten führen. In Kolloquien wird mit den Schülern besprochen, wie ihre individuellen Testergebnisse gepaart mit den zusätzlichen Informationen aus den Messegesprächen in ihre weitere Berufsorientierung einfließen. Die Gruppenauswertung des Eignungstest Berufswahl gibt den verantwortlichen Lehrern zudem wichtige Hinweise für eine passgenaue Gestaltung der weiteren Berufsorientierungsaktivitäten des jeweiligen Jahrgangs.
Phase 3: Selbsterprobung
In der Jahrgangsstufe 12 findet die Phase der "Selbsterprobung" statt. Das Bewerbungstraining wird intensiviert, beispielsweise durch ein Assessment Center, durchgeführt von externen Unternehmensvertretern. Ein Business-Knigge-Training sorgt für die richtigen Umgangsformen im Bewerbungs- und Auswahlprozess wie auch im späteren Berufsleben. Sich selbst erproben dürfen die Schüler zudem in einem Wirtschaftspraktikum, das über Schulkontakte auch im europäischen Ausland absolviert werden kann.
Besonderen Wert legt die Weber-Schule auf Aktualität und Realitätsnähe der gegebenen Informationen zur Studien- und Berufswahl und organisiert für ihre Schüler entsprechende Informationsabende und Fachvorträge. Neben Beratern der Arbeitsagentur stehen dazu z. B. auch Ansprechpartner der Barmer und der Daimler AG zur Verfügung.
Phase 4: Übergang
Schließlich mündet die Berufsorientierung in der Jahrgangsstufe 13 in die konkrete Phase des "Übergangs". Die Schüler nehmen an Studienfahrten und Studieninformationstagen der Universität Kiel teil. Weitere Fachvorträge beschäftigen sich mit praktischen Fragen wie der Studienzulassung, der Sozialversicherung und den Möglichkeiten der Studienfinanzierung. Daneben können weitere individuelle Beratungsgespräche in Anspruch genommen werden.









Sabine Bieber